Schlafzimmergäste

von Alain Ayckbourn, Regie: Jürg C. Maier

 

Bild SchlafzimmergästeBei Ernst und Delia geht es noch einigermassen harmlos zu - sind sie doch auch schon seit Jahrzehnten verheiratet und begehen an diesem Abend einen hochrangigen Hochzeitstag. Während die Dame des Hauses ganz mit der Verschönerung ihres Äusseren beschäftigt ist, sorgt sich Ernst paranoid besessen um eine mögliche Undichtheit des Daches.

Nick liegt mit einem heftigen Hexenschuss im Bett und kann sich kaum rühren. Jeanine, seine Ehefrau, richtet ihm alles Notwendige, denn sie will zur Party von Ralf und Katja, um ihre alte Jugendliebe Trevor wieder einmal zu treffen. Ganz zum Leidwesen des geplagten Gatten, der mit allen erdenklichen Mitteln versucht, Jeanine von diesem Vorhaben abzubringen.

Ralf und Katia sind ein frischvermähltes, unbekümmertes Ehepaar. Um den Einzug in die neubezogene, renovationsbedürftige Wohnung gebührend zu feiern, haben sie zur grossen Party eingeladen. Vor lauter Neckereien haben sie vergessen, dass die ersten Gäste vor der Türe stehen. Da klingelt es auch schon und herein kommt Trevor.

Nichts würde einer gelungenen Party im Wege stehen, wären da nicht Trevor, der nur von seinen unüberwindlichen Eheproblemen berichtet, und Susanne, seine Ehefrau, die in einem erbitterten Zweikampf zu beweisen versucht, dass ihre Probleme tatsächlich nicht ohne Weiteres zu lösen sind. Nach diesem Tumult endet die Party im absoluten Chaos und die Gäste verlassen fluchtartig das Haus. Susanne wendet sich an ihre Schwiegermutter Delia.

 

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